Günstig, gesund und schnell vorkochen. Meal Prep mit Aldi Süd

Autorin: Lisa Augustin

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Anzeige | Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Aldi Süd

Wer sich gesund ernähren möchte, kommt ums Vorkochen kaum herum. Nur wer fleißig Meal Prep betreibt, weiß unterwegs welche Zutaten und Nährwerte in seinem Essen stecken.

Nachdem ich auf meinem Blog schon Tipps für erfolgreiches Vorkochen veröffentlicht habe, möchte ich dir in diesem Beitrag Tipps ergänzende geben, wie du günstig und effektiv vorkochen kannst.

Günstig und effektiv vorkochen

Viele kochen nicht vor, weil es ihnen zu teuer ist und das Vorkochen zu viel Zeit kostet. Doch wenn du es geschickt anstellst, ist das Vorkochen viel günstiger als jede Mahlzeit in der Kantine und auf jeden Fall auch deutlich gesünder. Dabei unterstützen dich folgende Tipps:

Tipp 1: Mahlzeiten planen und Angebote vergleichen

Am effektivsten funktioniert das Vorkochen, wen du dir vorher einen kleinen Essensplan schreibst. Dabei kannst du auch die Angebote vom Discounter einbeziehen in deine Mahlzeiten-Planung. Lebensmittel, die länger haltbar sind, kaufe ich immer auf Vorrat, wenn sie im Angebot sind. Das spart viel Geld.

Das Schreiben eines Mahlzeiten-Plans hat noch den Vorteil, dass du verschiedene Gerichte mit ähnlichen oder gleichen Zutaten planen kannst. Das wiederum sorgt für Abwechslung, aber dennoch für eine effektive Lebensmittelverwertung.

Indem du deine Mahlzeiten um die Angebote herum planst, nutzt du die besten Preise und vermeidest gleichzeitig Lebensmittelverschwendung. Zudem kannst du mit einem gut durchdachten Plan auch dafür sorgen, dass deine Mahlzeiten ausgewogen und nährstoffreich sind. Überlege dir, wie du die Zutaten über die Woche verteilen kannst, um frische und abwechslungsreiche Mahlzeiten zu genießen. So behältst du die Kontrolle über deine Ernährung und dein Budget.

Tipp 2: Saisonal und regional einkaufen

Obst und Gemüse sind nicht immer günstig. Daher lohnt es sich saisonal und regional bei diesen Produkten einzukaufen. Mit einem Saisonkalender für Obst und Gemüse fällt es leichter, die passenden Produkte auszuwählen.

Saisonales Obst und Gemüse ist nicht nur günstiger, sondern schmeckt auch besser.

Zudem unterstützt du damit lokale Bauern und reduzierst deinen ökologischen Fußabdruck, da lange Transportwege entfallen. Achte auch auf Wochenmärkte und Hofläden in deiner Nähe, wo du frische und regionale Produkte oft direkt vom Erzeuger kaufen kannst. Das fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern ermöglicht dir auch, die Herkunft deiner Lebensmittel genau zu kennen und frische, qualitativ hochwertige Produkte zu genießen.

Tipp 3: Günstige, gesunde Sattmacher nutzen

Reis, Kartoffel und Nudeln sind günstige Sattmacher. Besser ist es jedoch, wenn du die gesünderen Varianten nutzt, die es inzwischen in jedem Discounter gibt: Naturreis, Nudeln aus Hülsenfrüchten oder Vollkorn und hin und wieder Süßkartoffeln. Diese Produkte enthalten mehr Ballaststoffe und machen dadurch besser satt.

Auch getrocknete Hülsenfrüchte, wie Linsen oder Kichererbsen, sind preiswert und ergiebig beim Vorkochen. Hierfür solltest du zum Kochen allerdings etwas mehr Zeit einplanen.

Denke daran, dass diese gesünderen Alternativen nicht nur deinem Körper guttun, sondern auch länger sättigen, was Heißhungerattacken vorbeugt. Experimentiere mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern, um deinen Gerichten einen frischen und abwechslungsreichen Geschmack zu verleihen. So bringst du Vielfalt in deine Ernährung, ohne dein Budget zu sprengen.

Tipp 4: Foodsharing und Resteverwertung

Essen wegschmeißen ist uncool und Lebensmittel retten spart Geld. Darum plane deine Essensreste unbedingt in deinen Mahlzeiten-Plan fürs Vorkochen mit ein. Auf Foodsharing Plattformen bieten Menschen aus deiner Nachbarschaft auch immer wieder Lebensmittel an, die sie nicht benötigen.

Zusätzlich kannst du Reste kreativ in neuen Gerichten verwenden – wie das Gemüse von gestern in einem leckeren Eintopf oder Reis von heute in einem frischen Salat für morgen. Apps und Online-Plattformen für Foodsharing helfen dir, Lebensmittel in deiner Umgebung zu finden, die sonst verschwendet würden. So tust du nicht nur deinem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt einen Gefallen. Denk daran, beim Foodsharing immer auf die Lebensmittelsicherheit zu achten und angebotene Lebensmittel sorgfältig zu prüfen.

Tipp 5: In großen Mengen einkaufen und vorkochen

Hast du auch schon festgestellt, dass große Packungen bei Lebensmitteln oft günstiger sind, als die kleinen Packungen? So kannst du mehr Inhalt für weniger Geld kaufen, Verpackungsmaterial sparen und gleichzeitig größere Mengen vorkochen, was auch zusätzlich Zeit spart.

Achte dabei auf Lebensmittel, die sich gut lagern lassen, wie Reis, Hülsenfrüchte oder bestimmte Gemüsesorten. Überleg dir Gerichte, die sich gut einfrieren lassen, so kannst du immer auf eine schnelle Mahlzeit zurückgreifen. Beim Vorkochen in großen Mengen ist auch eine gute Planung wichtig, damit du abwechslungsreich und ausgewogen isst. Nutze die Möglichkeit, Variationen deiner Lieblingsgerichte zu kreieren, indem du Zutaten austauschst oder verschiedene Gewürze verwendest. So bleibt dein Essensplan spannend und du machst das Beste aus deinem Einkauf.

Tipp 6: Den Kühl- und Gefrierschrank nutzen

Vorkochen heißt für mich auch kühlen und einfrieren. Es ist nie verkehrt ein fertiges, gesundes Gericht im Gefrierschrank zu haben und für den Notfall vorbereitet zu sein. Außerdem spart es Zeit an Tagen, an denen du keine Zeit zum Vorkochen hast.

Gerichte, die du die nächsten 1-3 Tage essen möchtest, halten auch wunderbar gekühlt im Kühlschrank.

Tolle Rezepte zum Einfrieren findest du bei EatSmarter.

Tipp 7: Die günstigen Zutaten nehmen

Wer auf sein Budget achten muss, der tut leichter, die günstigen Zutaten einzukaufen. Als ich noch studiert habe, war das für mich ein großes Thema beim Vorkochen. Greife lieber zu No-Name-Produkten oder Discounter Eigenmarken, als zu den teuren Markenprodukten. Champignons sind oft die günstigere Alternative zu anderen Pilzen und tief gekühltes Obst und Gemüse ist manchmal günstiger als teures, importiertes Obst oder Gemüse aus der Frischetheke.

Denke auch daran, dass Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln und Hülsenfrüchte oft in größeren Packungen wesentlich preiswerter sind und eine gute Basis für viele Mahlzeiten bieten. Halte Ausschau nach Sonderangeboten und Rabattaktionen und sei offen dafür, deine Rezepte anzupassen, je nachdem, was gerade im Angebot ist. So bleibt dein Speiseplan flexibel, vielfältig und budgetfreundlich.

Tipp 8: Nicht hungrig einkaufen gehen

Die Wahrscheinlichkeit, dass du teure und unnötige Lebensmittel einkaufst, ist höher, wenn du hungrig einkaufen gehst. Achte daher immer darauf, dass du satt bist, wenn du zum Einkaufen gehst.

Wer mit Köpfchen vorkocht, spart viel Geld und Zeit.

Zudem hilft dir das Einkaufen mit einem klaren Kopf, gesündere Entscheidungen zu treffen. Hungrig tendieren wir oft zu ungesunden Snacks und Fertiggerichten, die teurer und weniger nahrhaft sind. Versuche außerdem, feste Einkaufstage zu planen, um spontane Besuche im Supermarkt zu vermeiden, die oft zu Impulskäufen führen können. Mit einer gut durchdachten Einkaufsliste und einem vollen Magen triffst du klügere Entscheidungen und behältst deine Ausgaben sowie deine Ernährung im Griff.

3 schnelle, günstige Rezeptideen zum Vorkochen

Um dich mit diesem Beitrag zu inspirieren, stelle ich dir meine drei gesunden Lieblingsrezepte zum Vorkochen vor. Die Rezepte nehmen nicht viel Zeit in Anspruch und eignen sich hervorragend, um in größeren Mengen vorgekocht zu werden.

Meal Prep Rezept: Chili con Carne

Chili con Carne

Chili con Carne ist eines meiner liebsten Rezepte zum Vorkochen. Es ist einfach, schmeckt lecker und man kann es preiswert in große Mengen vorkochen.

Zum Rezept: Gesundes Chili con Carne

Meal Prep Rezept: Kichererbsennudeln-Thunfisch-Salat

Eine echte Proteinbombe, die sich schnell zubereiten lässt. Ideal für unterwegs, da der Kichererbsennudeln-Thunfischsalat auch kalt schmeckt. Die Zutaten sind einfach, günstig und in jedem Discounter zu finden.

Zum Rezept: Kichererbsennudeln-Thunfischsalat

Meal Prep Rezept: Big-Mac-Salat

Schmeckt wie Burger, riecht wie Burger, ist aber kein Burger. Der Big-Mac-Salat ist mega lecker, ausgewogen und gesund. Ideal für unterwegs und um Gelüste auf ungesundes Essen zu stillen.

Zum Rezept: Big-Mac-Salat

Hast du noch weitere Tipps, um günstig und effektiv vorzukochen? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar.

Bis bald,

deine Lisa. <3

Fragen und Antworten zum Meal Prep

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Lisa Augustin - Bloggerin bei LisasBunteWelt beim Radfahren im Wald.

Über die Autorin

Lisa Augustin (geb. Lisa Rudolf) bezeichnet sich selbst als Genussbikerin. Durch eine Abnahme und die Umstellung zu einer gesunden Ernährung ist sie auf das Radfahren gekommen. Auf ihrem Blog LisasBunteWelt schreibt sie über persönliche Erfahrungen und hilft anderen weiter. Trotz körperlichen Einschränkungen wie Lipödem und Arthose versucht sie immer, den Genuss beim Radfahren voranzustellen.

Durch den Hobbyblog ist die gelernte Softwareentwicklerin letztlich auch zu ihrer Berufung gekommen und beschäftigt sich jetzt mit der Suchmaschinenoptimierung in der Selbstständigkeit.

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