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So war mein Fahrradurlaub an der Mosel – Erfahrungsbericht

Fahrradurlaub an der Mosel - meine Erfahrungen mit dem Mountainbike

Die letzten Jahre habe ich mit meiner Freundin Julia jedes Jahr einen kleinen Fahrradurlaub gemacht und 2020 sollte es gemeinsam mit unseren Fahrrädern an die Mosel gehen.

Auf den Bildern im Internet haben wir uns sofort in die Landschaft verliebt und uns war direkt bewusst, dass an der Mosel alles möglich ist: schöne, flache Strecken oder steinige Berge. In diesem Beitrag berichte ich dir über unsere Erfahrungen mit unserem Fahrradurlaub an der Mosel und schreibe über unsere schönsten Momente im Moseltal.

Das richtige Hotel für einen Fahrradurlaub an der Mosel

Wenn ich einen Fahrradurlaub plane, achte ich immer auf folgende Kriterien:

Das Hotel sollte…

  • an einem ruhigen Ort liegen und nicht inmitten einer großen Stadt.
  • sollte über einen Fahrradkeller verfügen.
  • sollte einen Wellnessbereich für die Regeneration haben.
  • Halbpension anbieten.

Diese Kriterien sind mir persönlich wichtig. Ich möchte mein Fahrrad sicher abstellen können und nicht im Auto verstauen müssen während des Urlaubes. Außerdem möchte ich einen gewissen Wohlfühlfaktor, sowie eine gute Verpflegung. All-inclusive kommt für mich übrigens bei einem Fahrradurlaub nicht infrage, weil ich mittags sowieso mit dem Rad unterwegs bin.

Bei diesem Urlaub haben wir uns für das Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachting entschieden. Wir haben ein Arrangement gebucht mit 4 Übernachtungen und Halbpension. Außerdem gab es an 2 Tagen ein Lunchpaket.

Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachting beim Fahrradurlaub an der Mosel

Das Hotel liegt übrigens neben der neuen Hochmoselbrücke, die Ende 2019 fertiggestellt wurde. Ein wirklich beachtliches Bauwerk, welches als die zweithöchste Brücke Deutschlands gilt. Mir persönlich hat die Aussicht auf die Brücke sehr gefallen!

Ein kleiner, feiner Kurzurlaub mit 2 Tagen auf dem Rad.

Innenhof Hotel Deutschherrenhof an der Mosel in Zeltingen Rachting

Der Moselradweg – flach und schön

Nachdem wir am ersten Tag angereist sind, wollten wir den zweiten Tag auf dem Rad an der Mosel genießen. An diesem Tag hatten wir uns mit Steffi verabredet, die ganz in der Nähe von unserem Hotel wohnt. Steffi kenne ich von Instagram und sie wollte uns ein wenig ihre Gegend zeigen.

Fahrradurlaub an der Mosel mit dem Mountainbike und Gravelbike.

Also sind wir 3 Mädels zusammen den Mosel-Radweg bis Bernkastel-Kues gefahren. Dort angekommen, haben wir ein wenig die Stadt erkundet und anschließend noch mit dem Rad den Weg zur Burgruine Landshut bestritten. An diesem Tag war es extrem warm. Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad machten uns ordentlich zu schaffen. Doch der Anstieg zur Burgruine hat sich voll gelohnt.

Radurlaub an der Mosel: Ausblick von der Burgruine Landshut

Von der Burgruine hat man einen atemberaubenden Ausblick bis hin zur Hochmoselbrücke.

Nach dem Zwischenstopp fuhren wir bis nach Brauneberg, um dort eine kleine Trinkpause einzulegen. Auf dem Heimweg sind wir nochmals durch Bernkastel-Kues und haben die andere Seite der Stadt erkundet. Das Eiscafé Venezia können wir übrigens weiterempfehlen. Das war ein Geheimtipp von Einheimischen.

Mit dem Mountainbike durch die Weinberge an der Mosel

Am dritten Tag haben wir uns mit Martin getroffen, den ich auch von Instagram kenne. Auch Steffi vom Vortag war wieder am Start. Martin hatte uns für diesen Tag eine tolle Runde über den Zeltinger Berg geplant. Da es an diesem Tag auch wieder sehr heiß war, waren wir froh über ein paar tolle Passagen durch den Wald.

Fahrradurlaub an der Mosel zwischen Wein und Fluss
Aussicht vom Fahrradurlaub an der Mosel auf die Weinberge

Zunächst ging die Route wieder in Richtung Bernkastel-Kues und von dort aus über die Weinberge nach oben in den Wald. Oberhalb des Liesertals fuhren wir unter anderem an der Paulskirche vorbei. Dort gibt es übrigens eine tolle Wasserstelle.

Paulskirche an der Mosel Wasserstelle beim Radfahren

Die Aussicht über das Tal war übrigens atemberaubend. Über ein paar Serpentinen strampelten wir wieder zurück in den Wald. Das hat mit dem Mountainbike richtig Spaß gemacht – aber auch Gavelbiker finden hier viel Freude beim Biken.

Schönste Weinsicht 2020 an der Mosel mit dem Fahrrad im Radurlaub an der Mosel

Nach ein paar Abfahrten ging es letztendlich in Richtung Kloster Machern, wo wir eine Verabredung zum Kuchen hatten. Das Kloster Machern braut übrigens noch selber Bier. Definitiv ein Geheimtipp.

Meine persönlichen Eindrücke vom Fahrradurlaub an der Mosel

Es war wirklich großartig. Die Landschaft an der Mosel ist so vielseitig, dass man letztendlich mit jeder Art von Fahrrad tolle Touren erleben kann. Egal ob mit dem MTB im Wald, am Berg oder mit dem Rennrad an der Mosel entlang. Für mich ist klar, dass dies nicht der letzte Fahrradurlaub an der Mosel war.

Bernkastel-Kues mit dem Fahrrad im Urlaub an der Mosel

Das Hotel war auch richtig klasse. Die Zimmer waren richtig schick und sauber und dank des dicken Mauerwerks auch recht kühl. Durch die Halbpension inklusive Lunchpakete waren wir essenstechnisch immer bestens versorgt. Nach jeder Radfahrt haben wir uns mit dem Lunchpaket an die Mosel zum Picknicken gesetzt. Das war richtig schön. Von den Lunchpaketen wurden wir auch richtig satt. Das Abendessen war ein Traum. An dieser Stelle: Grüße an die Küche, das habt ihr echt super gemacht!

Picknick beim Fahrradurlaub an der Mosel

Ach ja und den Wein – den habe ich ganz vergessen. Es gibt überall Wein an der Mosel. Je nach dem in welcher Mosel-Region du unterwegs bist, gibt es auch andere Weinsorten. Diese unterscheiden sich oft durch den Untergrund, auf dem sie angebaut werden. In der Region, in der wir Urlaub gemacht haben, besteht der Untergrund vorwiegend aus mineralreichem Schieferboden.

Da wir unsere Touren mit Einheimischen geplant hatten, haben wir Orte entdeckt, die wir sonst allein nicht gefunden hätten. Es empfiehlt sich also bei einem Radurlaub an der Mosel mit einheimischen zu fahren oder sich Routen aus dem Internet zu ziehen, die gerne von Einheimischen gefahren werden.

Wirklich ein toller Kurzurlaub. Aber leider viel zu kurz um die Mosel-Gegend ausgiebig zu erkunden.

Und wir haben tolle neue Freunde gewonnen! Danke Steffi, Martin, Steffi und Julia für die tolle Zeit! 🙂

Fahrradurlaub an der Mosel - Meine Erfahrungen.

Bis bald,

deine Lisa. <3

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