Mein Mountainbike-Urlaub in Tirol | KAT-Bike Etappe 4

Geschafft! Heute haben wir die letzte Etappe des KAT-Bike hinter uns gebracht und sind fast trocken ans Ziel gekommen.

Hier findest du die Berichte zu Etappe 1, Etappe 2 und Etappe 3.

Die Königsetappe auskurieren.

Im Hotel Penzinghof in Oberndorf haben wir nach der dritten, harten Etappe übernachtet. Das Hotel ist richtig schön. Selten so viel Auswahl beim Buffet gehabt wie in diesem Hotel.

Doch die schweren Beine waren heute morgen nicht weg. Da das Wetter aber bis Nachmittags laut Wetterbericht fahrbar war, wollten wir uns an die mittlere Etappe wagen.

Etappe 4 – wann sind wir endlich da?

Nach 10 flachen Kilometern ging es endlich wieder an den Berg. Endlich merkten wir wieder unsere müden Beine. Und die waren wirklich sehr müde. Mein Puls ging am Berg kaum über die 140 Schläge. Mehr wollte mein Körper einfach nicht mehr und dementsprechend langsam sind wir nach oben gefahren. Bei der ersten Etappe hatte ich noch deutlich mehr Power.

Oben angekommen gab es erst einmal Landjäger und eine tolle Aussicht. Die ersten 500hm waren geschafft und wir dachten, dass die nächsten 500hm auch bald erledigt sind. Pustekuchen. Ab diesem Moment ging es erst mal leicht auf und ab – wir fuhren dem Kamm entlang in wunderschönem Almgelände. Menschenleer und total unbebaut. Nur ein paar Kühe begrüßten uns da oben. Leider war es stark bewölkt, was uns die Aussicht ein wenig kaputt machte. Als wir den höchsten Punkt erreicht hatten, waren wir auch schon in den Wolken.

Abwärts ging es zunächst über eine längere Tragepassage. Wir waren echt froh, dass wir unsere Hardtails dabei hatten. Mit einem E-Bike ist sowas wohl kaum schaffbar. Als wir wieder auf die Kiesstraße kamen, fing es an zu regnen. Zum Glück hatte ich morgens noch meine Allwetterjacke in den Rucksack gepackt, sodass ich unten fast trocken ankam. Die fünfte Nacht verbringen wir übrigens im Hotel zur alten Post in Fieberbrunn.

Die Heimreise…

… wird morgen etwas komplizierter. Unser Gepäck wird morgen zum Bahnhof Fieberbrunn transportiert, wo wir mit den Rädern hinfahren. Dann fahren wir mit der Bahn nach Wörgl. Von dort aus werde ich mit dem Rad nach Mariastein fahren um das Auto zu holen, während Moe bei den Koffern bleibt. Und dann können wir die Heimreise antreten. Andere KAT-Biker sind von Hopfgarten aus gestartet, was letztendlich besser ist, weil es dort im Gegensatz zu Mariastein eine Bahnhaltestelle gibt.

So war mein Mountainbike-Urlaub in Tirol!

Mein Urlaub war großartig!

177km und 5550hm in 4 Tagen.

Das hätte ich mir selber nie zugetraut und doch habe ich es geschafft. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und alles hat relativ reibungslos funktioniert. Eine Sache möchte ich jedoch noch loswerden, was mich wirklich gestört hat: E-Biker. Aber nicht alle. Ich finde, dass E-Bikes eine tolle Sache sind. Allerdings kommen durch den Motor Menschen auf den Berg, die nicht mit dem Fahrrad auf den Berg sollten. Im Minirock, ohne Helm und ohne Kontrolle fahren sie zum Teil richtig riskant über gefährliche Schotterpisten. Wie gesagt – ich habe wirklich nichts gegen E-Biker. Aber um gewisse Strecken zu fahren, sollte man auch etwas Erfahrung und Sicherheit mitbringen und eben auch einen Helm tragen. So meine Meinung dazu.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Urlaub mit dem Mountainbike und werde jetzt in mein Training auch definitiv mehr Höhenmeter einbauen!

Bis bald,

deine Lisa. <3

Verfasst von

Ich bin Lisa, 25 Jahre jung und hauptberuflich als Softwareentwicklerin tätig. In meiner Freizeit fahre ich gerne Mountainbike, mache etwas Kraftsport und koche gerne. Auf LisasBunteWelt schreibe ich über meine Ernährungsumstellung, verrate dir leckere Rezepte und informiere dich über Sport und Gesundheit. Ich zeige dir meine Welt um uns beide zu inspirieren und motivieren.

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