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Wenn die Sitzknochen beim Radfahren schmerzen – Der richtige Sattel

Mit dem richtigen Fahrradsattel keine Sitzschmerzen mehr beim Radfahren bekommen.

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Wenn dir der Po beim Radfahren weh tut, dann kann ein falscher Sattel ein Grund für deine schmerzende Sitzknochen sein. Weitere Gründe für Sitzschmerzen beim Fahrradfahren können eine falsche Radhose oder ein falsch eingestelltes Fahrrad sein.

Dieser Beitrag richtet sich vor allem an Mountainbike- und Rennradfahrer, genauer gesagt an Radfahrer mit einer recht sportlichen Sitzposition und Vielfahrer. Wenn du Cyclocross, Gravelbike oder Trekkingrad fährst, kann dieser Beitrag selbstverständlich auch hilfreich für dich sein.

Sitzschmerzen beim Radfahren verhindern mit dem richtigen Sattel.

Da ich in diesem Beitrag über den perfekten Fahrradsattel schreiben werde, möchte ich zunächst ansprechen, was einen „falschen Sattel“ ausmacht und welche Probleme dieser mit sich bringen kann.

Problem 1: Dein Sattel ist zu weich!

Weich wird oft mit bequem und angenehm assoziiert und deshalb denken viele Menschen, dass ein Sattel weich und bequem sein muss.
Ich kenne genügend Radfahrer, die einen günstigen Carbon Sattel aus China fahren und keine Sitzschmerzen beim Radfahren haben. Denen reicht das Polster in der Hose vollkommen aus.

Ist dein Sattel zu weich, sinkst du nach einer relativ kurzen Zeit zu tief ein. Dadurch werden die wichtigen Punkte an deinem Gesäß nicht mehr ordentlich gestützt und es kommt letztendlich zu viel größeren Beschwerden als mit einem harten Sattel. Auch die Nerven und Durchblutung können durch das zu tiefe Einsinken im weichen Sattel gestört werden, was zu einem Taubheitsgefühl beim Radfahren führen kann.

Für eine kurze Fahrt von 30 bis 45 Minuten mit relativ aufrechter Haltung auf dem Fahrrad reicht so ein weicher Fahrradsattel selbstverständlich vollkommen aus. Aber sobald du länger und sportlicher unterwegs bist, ist ein zu weicher Sattel auf Dauer alles andere als bequem.

Problem 2: Dein Sattel ist falsch eingestellt.

Auch das kann zu einem Problem werden, wenn der Sattel falsch eingestellt ist und die falschen Druckpunkte belastet werden. Gerade, wenn die Sattelnase zu hoch oder zu tief ist, kann es neben einer unsicheren Sitzposition auch zu unbequemen Druckstellen kommen. Im Idealfall sollte dein Sattel immer waagrecht eingestellt sein.

Wenn der Sattel richtig eingestellt ist, kannst du schmerzende Sitzknochen beim Radfahren verhindern.

Problem 3: Dein Sattel hat die falsche Form.

Neben schmerzenden Sitzknochen kann es beim Radfahren auch zu Taubheitsgefühlen kommen, unter denen vor allem Männer leiden. Oft liegt es daran, dass die Form des Sattels dafür sorgt, dass zu viel Druck auf dem Dammbereich liegt.

Der SQlab 611 Ergowave Active S-Tube MTB Sattel gegen schmerzende Sitzknochen beim Radfahren.

Problem 4: Dein Sattel passt nicht zu deinen Sitzknochen.

Da ich beim Fahren keine Schmerzen habe, werde ich oft gefragt, welchen Sattel ich denn fahre. Dabei hat jeder Mensch eine andere Körperform und mein Lieblingssattel muss nicht unbedingt auch zu dir passen. Unsere Becken sind unterschiedlich breit, die Sitzknochen haben einen anderen Abstand und die Körperhaltung stimmt nicht exakt überein. Wenn du mich nach meinem Sattel fragst, ist das also wie, wenn du mich nach meiner Schuhgröße fragen würdest. Natürlich passen mir Schuhe in der Größe 37 perfekt und es drückt nichts – aber ist das auch bei dir so?

Mit meinem alten Haibike Fully hatte ich richtig Glück. Der Sattel an diesem Mountainbike hat mir perfekt gepasst und ich habe ihn immer noch, obwohl ich das Fahrrad schon längst verkauft habe. Dieser alte Fahrradsattel war über ein Jahr an meinem Wettkampfrad.

Never change a running system.

Doch inzwischen hat der alte, bequeme Fahrradsattel starke Abnutzungserscheinungen und die ersten Nähte platzen auf. Da ich wirklich schon viele unpassende Sattel ausprobiert habe, wollte ich es dieses Mal richtig machen und auf Anhieb den perfekten Sattel finden.

Mithilfe einer Sitzknochenvermessen den perfekten Sattel finden.

Beim Ergonomie-Experten SQlab habe ich ein kostenloses Kit zur Sitzknochenvermessung angefordert. Damit habe ich meinen Sitzknochenabstand gemessen und mithilfe einer Formel die richtige Sattelbreite errechnet.

So eine Sitzknochenvermessung kannst du auch kostenlos in den meisten Fahrradläden machen lassen.

Ich habe meinen perfekten Sattel gefunden!

Dank der Sitzknochenvermessung konnte ich die exakte Sattelbreite bestimmen. Letztendlich habe ich mich für den SQlab Sattel 611 ERGOWAVE® active mit einer Breite von 13 cm entschieden. Den Sattel findest du auch hier*. Die Aktiv-Satteltechnologie sorgt dafür, dass das Becken beim Fahren ganz leicht schaukelt und sich der Körper so besser an die Fahrbewegung anpasst.

Mit dem richtigen Sattel keine Sitzschmerzen mehr beim Radfahren haben dank SQlab.

Mit dieser Entscheidung bin ich sehr Zufrieden und der Sattel ist definitiv ein würdiger Nachfolger für meinen alten Haibike Sattel.

Selbstverständlich braucht dein Körper bei einem neuen Fahrradsattel eine kleine Eingewöhnungsphase. Der Körper muss sich erst an die neuen Belastungspunkte gewöhnen, was nicht von heute auf morgen passiert. Aber nach ein paar Ausfahrten mit 1-2 Tagen Pause zwischen den Fahrten und einer gewissen Kontinuität wirst du dich schnell an deinen neuen Sattel gewöhnen.

Neben dem falschen Sattel kann eine unpassende Radhose auch zu Sitzschmerzen beim Radfahren fühlen. Deshalb habe ich auch zum Thema „Radhosen“ einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

Wie du dein Fahrrad für dich passend einstellen kannst, erfährst du im nächsten Beitrag dieser Beitragsserie. Denn ein falsch eingestelltes Fahrrad kann auch zu Sitzschmerzen führen.

Keine Schmerzen mehr beim Fahrrad fahren mit dem richtigen Sattel von SQlab.

Bis bald,

deine Lisa.

Diese Sattel verwende ich: Den SQlab 611 Active am Mountainbike und den SQlab 612R am Rennrad.

*(Affiliatelink)

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Letzte Aktualisierung am 30.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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