6 Tipps, wie du Ostern ohne Schummeln überlebst

Seit Tagen, Wochen, Monaten oder sogar Jahren ernährst du dich anders als die anderen. Du verfolgst Ziele, du bist konsequent, hältst dich an Regeln und entwickelst dich zu einem neuen Menschen.

Und jetzt ist Ostern angesagt. Überall lauern Schokoladenosterhasen und und andere gemeine Süßigkeiten. Ostern ist ein Familienfest. Alle sitzen zusammen, haben Spaß und essen leckere Dinge. Sind wir doch mal ehrlich: Ostern wird vor allem von Essen bestimmt. Leckere Hauptspeisen und noch leckere Nachspeisen. Immerhin ist es ja ein besonderes Fest.

Und weil dem so ist, tendieren auch viele Menschen dazu an Ostern Ausnahmen zu machen. An Ostern, an Weihnachten, am Geburtstag,… ja es gibt viele Gründe Ausnahmen zu machen. Aber ist es das wirklich wert, Ausnahmen zu machen? Ist es nicht viel schöner, nach Ostern ein Minus auf der Waage zu sehen?

Ich möchte dir ein paar Tipps geben, wie du Ostern leichter überstehst. Ohne schlechtes Gewissen, ohne dich verrückt zu machen und ohne Regeln zu brechen.

1 | Wofür machst du das?

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Überlege, warum du den ganzen Quatsch machst. Warum machst du dir überhaupt Gedanken über Ostern? Warum wirft dich das aus der Bahn? Warum gibt es Differenzen?

Geh in dich und überlege, warum du das ganze machst – und dann schreib’s auf ein Blatt Papier.

  • Du willst dich wieder wohl in deinem Körper fühlen?
  • Du hast eine Zielhose?
  • Im Sommerurlaub willst du nen hübschen Bikini tragen?
  • Du möchtest endlich wieder sportlich sein?
  • Oder du hast ganz andere Ziele?

Dann schreib sie dir auf und häng sie an den Kühlschrank. Gerade an solchen Tagen ist es wichtig, die Ziele immer vor Augen zu halten!

2 | Beschäftige dich nicht mit den Problemen, sondern mit den Lösungen

Du bist traurig, weil du über Ostern nicht schlemmen darfst – und aus Frust machst du es dann trotzdem? Du siehst nur Verbote und das was die anderen dürfen, du aber nicht? Das ist der falsche Ansatz. Lass das Glas nicht halb leer sein. Es gibt immer zwei verschiedene Ansichten. Hier mal ein paar Beispiele:

Problem: Ich darf keinen Kuchen essen! Alles ist blöd!

Lösung: Was esse ich als Alternative? Am besten was, was man kalt essen kann und in die Hand nehmen kann! Außerdem sollte es auch zum Kaffee passen.

Problem: Mein Osternest ist voll mit Schoki und ich darf nichts davon essen. Das ist so unfair!

Lösung: In meinem Osternest liegt eine neue Hose, in die ich unbedingt reinpassen will! Und den Schoki gibts dann eben am nächsten Loadday.

Problem: Wenn ich meiner Familie sage, warum ich mich anders ernähre, muss ich mich nur rechtfertigen. Und dann ziehen mich alle wieder runter. Verstehen tut mich da eh keiner!

Lösung: Ich will glücklich sein. Und darum stehe ich auch dazu, was ich tue. Ich bin selbstbewusst und zieh mein Ding durch – komme was wolle!

Wenn du nun immer noch das Gefühl hast, dass deine Lebensqualität verringert ist und Ostern für dich eine riesen Qual ist, dann denke bitte an deinen nächsten Wiegetag. Ist es dir wirklich wert, zwei Schritte zurück zu gehen, anstatt einen nach vorne zu gehen?

3 | Vorbereitung ist alles!

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Mach dir einen Plan. Sei vorbereitet. Denn nur wenn du weißt, was du wann essen willst, wirst du auch nicht in Verlegenheit gebracht was anders zu essen. Wenn Kaffee & Kuchen ansteht, dann achte darauf zuvor dich gut satt zu essen. Wenn du richtig gesättigt bist, kann dir der Kuchen auch nicht mehr so viel anhaben. Und nun liegt es an dir, ob du nur einen Kaffee trinkst oder ob du zwingend etwas zum Essen brauchst, während die anderen auch Kuchen essen. Wenn du nicht ohne Essen kannst, dann ist das vollkommen okay – aber esse das richtige. Du wirst niemanden vor den Kopf stoßen, weil du deine Rohkoststreifen auspackst und keine Sahnecremetorte isst. Du wirst zunächst dumm angeguckt und vielleicht auch ausgequetscht. Aber das ist okay- da stehst du drüber! Und letztendlich werden die anderen dir ihren Respekt erweisen, weil du etwas gemacht hast, wozu sich bisher noch keiner getraut hat. Einfach mal „nein“ zu sagen.

4 | Brunchen statt Kaffee & Kuchen

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Oft trifft man sich mit der Familie Nachmittags zu Kaffee & Kuchen. Je cremiger, desto besser. Nimm doch einfach die Organisation selbst in die Hand und organisiere ein verspätetes Frühstück für alle! Brötchen, Rohkoststreifen, Dipvariationen, gekochte Eier, Rühreier, gefüllte Eier, Wurst,…. Du darfst gerne was dazu legen, was nicht zu deiner Ernährung passt. Hauptsache auf dem Tisch befinden sich auch genügend Lebensmittel, die zu deiner Ernährungsform passen. Und was ist nun das tolle an so einem Brunch?

  • Du musst dich nicht direkt rechtfertigen, warum du alles komplett anders machst. Immerhin verzichtest du nur auf die einen oder anderen Lebensmittel. Bei einem Stück Kuchen kannst du dir leider nicht die Zutaten rauspicken, die für dich in Ordnung sind. Bei einem Buffet sollte es aber kein Problem sein.

5 | Backe dir deinen eigenen Kuchen

Nachdem ich inzwischen schon mein Gewicht halte, kann ich mir auch schon Kuchen aus Haferflocken, Proteinpulver und Äpfeln backen.

Aber als ich noch am Abnehmen war, habe ich auch das ein oder andere mal selbstgemachte ungesüßte Kokosmuffins mitgenommen. Die schmecken dann eher nach Ei, aber man hat etwas zum knabbern und fühlt sich nicht so alleine.

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Das ein oder andere Mal habe ich sogar schon einen Eierkuchen zum Kuchenbuffet mitgenommen. Natürlich nur für mich alleine. 😀 Auch ein paar Rohkoststreifen mit Bohnenmus zum Dippen eignen sich hervorragend als Alternative!

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6 | Verschenke nicht nur Süßes

Du darfst nichts süßes essen, verschenkst aber all deinen Lieben Körbe voll mit Süßem? Der Plan geht nicht auf! Irgendwann kommt der Punkt, an dem du dich schlecht und vernachlässigt fühlst. Außerdem macht das eh jeder- was Süßes verschenken. Tob dich also bei den Geschenken aus! Sei kreativ! Mach den anderen eine Freude mit Dingen, die sie wirklich gebrauchen können. Vielleicht findest du ja was, was andere dazu bewegt dich zu verstehen. Eine Biographie deines Idols? Einen Spiralschneider für die Küche? Einen Eierkocher? Einen Massagegutschein? Ein Probetraining im Fitnesscenter? Es gibt so viele Dinge mit denen man den Liebsten eine Freude machen kann – und es muss definitiv nicht immer Schoki sein. Klar – Kinder freuen sich sehr darüber, etwas Süßes zu bekommen. Aber wir beschenken ja nicht immer nur Kinder mit unkreativen, süßen Geschenken. 🙂

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Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Beitrag etwas weiterhelfen konnte und dass du die Ostertage trotz anderer Ernährungsform genießen kannst! 🙂

Verfasst von

Ich bin Lisa, 22 Jahre jung und beruflich in der IT tätig. Auf LisasBunteWelt erzähle ich euch etwas über meine Ernährungsumstellung, schreibe euch leckere Rezepte nieder und informiere euch über Sport und Gesundheit. Außerdem teste ich hin und wieder interessante Produkte für euch und bewerte diese ehrlich und objektiv.

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