Review: Erfahrungen mit Bodychange – „I make you Sexy“ im Selbsttest | Part 1

Knapp ein Jahr ist es her, als ich mit Freunden zum Ersten mal im Casino in Bregenz war. Es war wirklich ein lustiger Abend, welcher quasi mein Leben verändert hat. Denn hätte ich damals keine 130€ an Gewinn mit heim genommen, hätte ich wohl auch nie für das Abnehmprogramm „I make you Sexy – BodyChange“ aus der Werbung bezahlt. Ich bin eben ein Schwabe;-)

Aber als ich am nächsten Tag die Fotos von Casinoabend und den dazugehörigen Gewinn sah, dachte ich, dass ich es mal ausprobieren sollte. „Verlieren“ konnte ich ja quasi nix.

Also hab ich mich an diesem besagten Sonntag bei BodyChange angemeldet und es ging quasi gleich los.

Zunächst schaute ich mir sämtliche Videos an, welche mir zur Verfügung gestellt wurden. Detlef D. Soost war mir bis dahin sehr unsympathisch. Aber schnell merkte ich, dass er eigentlich Recht mit dem hatte, was er sagte. Auch wenn ich bis heute nicht glaube, dass er seinen Erfolg dem Programm ganz alleine zu verdanken hat;-)

Zunächst habe ich mich nach Anleitung gemessen und gewogen. Dann kam der Schock. Innerhalb der letzten 2 Jahre hab ich knappe 10 kg zugenommen. Wie das passiert ist, möchte ich später genauer erläutern.

Meine Anfangsmaße konnte ich recht einfach in einen Online-Tool eintragen.

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Bodychange Erfolgstool: Startwerte

Bei einer Körpergröße von 160cm ist das definitiv schon leichtes Übergewicht. Mal abgesehen von der Tatsache, dass ich keine Jeanshosen mehr getragen habe, weil ich nicht mehr reingepasst hatte, musste sich definitiv was ändern!

Während ich meinen „allerletzten Milchreis“ snackte, habe ich mich ordentlich eingelesen. Was ich zu dieser Zeit verstanden hatte:

  • Kein Obst
  • Kein Zucker
  • Keine Milchprodukte
  • frühes Frühstück
  • die ersten 2 Wochen keinen Sport
  • Hülsenfrüchte, Eier, Fleisch, Fisch, Butter, Gemüse, Wasser, Tee, Kaffee und Nüsse sind in Ordnung
  • Zitrone, Ingwer, Senf, Avocado und Grüntee helfen mir beim noch schneller Abnehmen
  • 3-4 Mahlzeiten im Abstand von 3-6 Stunden
  • Mindestens 3 Liter täglich trinken
  • konform ist alles was erlaubt ist
  • Einen Loadday pro Woche nach mindestens 6 konformen Tagen und dann immer am gleichen Tag
  • Gewogen wird nur am Loadday

Im Grunde genommen war durch bereitgestellte PDF-Dateien und eine FAQ-Seite alles relativ gut und verständlich erklärt. Die Basics wurden einem schon sehr anschaulich in einem Detlef-Video beigebracht.

Das Rezepteheft und alle anderen Unterlagen habe ich mir auch gleich ausgedruckt.

Dann viel mir auf, dass wir ja Sonntag haben und ich nicht einkaufen konnte. Da ich am nächsten Morgen schon früh morgens Uni hatte, musste ich JETZT schon anfangen mir über die nächsten Mahlzeiten Gedanken zu machen. Wie unnatürlich für mich.

Was ich noch zuhause hatte: 2 Eier, eine halbe Ananas, Hähnchenfleisch, passierte Tomaten, …. Wunderbar! Ich hab mir dann gleich mal Putencurry mit Ananas vorgekocht für die Mittagspause. Das bisschen Ananas würde mir ja sicher nicht schaden, dachte ich. Und zwei Eier sollten locker zum Frühstück reichen.

Am Abend erzählte ich meinem Freund noch von meiner Anmeldung bei BodyChange am Telefon. Er belächelte mich. Aber dennoch versprach er mir für jede 2 abgenommene Kilos mir ein Pärchen Schuhe zu spendieren… und ich lieeeebe Schuhe ❤

Der erste Tag!

…fing schon mal nicht so gut an. Die 2 Spiegeleier musste ich mir reinwürgen. Bisher bin ich ohne Frühstück zur Uni und hatte in der 9:30 Pause 1-2 Leberkäswecken oder ne belegte Seele + Süßkram verschlungen. Meistens war letzteres ein Fertigmuffin. Dazu gab’s in jeder ach so kleinen Pause einen gesüßten Moccacino aus dem Automaten. In der Mittagspause wurde in der Mensa gegessen – natürlich inklusive Nachtisch. Abends wurde was quasi fertiges gekocht oder man bestellte beim Lieferdienst. Irgendwo gab es schon immer was zum Essen.

Knapp 2 Stunden nach dem ersten konformen Frühstück fing dann auch gleich mein Magen an zu knurren. Weitere 2 Stunden hielt ich tapfer durch und durchsuchte heimlich in der Vorlesung die dazugehörige Bodychange-Community nach Tipps. Ich stellte mich auch gleich ordnungsgemäß in diesem schlecht programmierten Forum vor und wurde herzlich von den anderen Mitgliedern empfangen.

Ich wurde von Eindrücken erschlagen. Einige Mitglieder hatten bereits Leitfaden und Tipps für neue praktisch zusammen gefasst. Alle motivierten sich gegenseitig. Es gab liebevolle Arschtritte und viele tolle Rezepttipps. Ich fühlte mich super aufgehoben.

Aus technischer Sicht war das Forum das totale Desaster (Es konnte pro Beitrag 1 Foto gepostet werden und das auch nur im Post selbst, keine Suchfunktion, eine nicht funktionierende Rankingfunktion, Nachrichten überpappten sich, Speichern ging manchmal gar nicht, man musste 3 extra Kommentare verfassen um einen langen Kommentar lesbar zu machen….) – dafür war es aber inhaltlich eine Goldgrube! An diesem Tag war nicht mehr an Vorlesung zu denken. Ich dachte vielmehr darüber nach, was ich nachher einkaufen sollte und wie ich die nächsten Tage gestalten würde.

Welche Erkenntnisse ich aus der Community mitgenommen habe:

  • Eine optimale Mahlzeit sollte 25% Hülsenfrüchte, 25% tierisches Protein und 50% Gemüse beinhalten. So bleibt man auch lange satt.
  • Keine Ausnahmen!
  • Gemüsebrühe ist nicht konform. Am besten überall die Zutaten lesen, nicht die Nährwertangaben
  • Es gibt Ersatzmehle, welche man aber nicht zu oft essen sollte
  • Nur 35g Nüsse täglich
  • Kokosmilch ist eine gute  Alternative zu Sahne
  • und noch viel mehr!

 

Mein erster Einkauf

… hat knappe 2 Stunden gedauert! So lang hatte ich mich noch nie im Kaufland aufgehalten. Aber wenn man bei allen Lebensmitteln, die man so haben möchte, erst einmal die Zutaten lesen muss, dauert es ewig. Abgesehen davon, dass man 10 mal durch den ganzen Laden rennen muss, bis man die besonderen  Sachen gekauft hat. Beim ersten Einkauf hat mir übrigens super die liebe Muddi aus dem Forum weitergeholfen mit ihrem 1×1 (http://muddis1x1.hol.es/).

Was ich mir beim ersten Einkauf so alles geleistet hatte als Grundausrüstung:

  • viele Eier
  • Hähnchenfleisch
  • Hack
  • Gemüse (Zwiebel, Paprika, Tomaten, Gurke, Salat, Karotten)
  • Kidneybohnen
  • Linsen
  • gemahlene Mandeln
  • Butter
  • Senf
  • pürierte und gehackte Tomaten
  • Mais
  • Bacon
  • Gewürze
  • Wasser
  • Nussmischungen

Nach dem Einkaufen räumte ich meine Schränke aus und steckte alles unkonforme in eine Kiste. Ab nun sollte nur noch konformes in meinen Schränken sein. Ganz oder gar nicht! Ich kochte mir auch gleich mal Chili con Carne (das Lieblingsessen der Community). Das mochte ich nämlich schon immer! Stolz postete ich mein erstes konformes Abendessen in der Community und wurde direkt in den Arsch getreten. Es kamen Kommentare wie „viel Spaß beim Schummeln“, „les dich mal ein!“, „Mais ist nicht konform“. Das hatte ich wohl echt überlesen. Mais hat zu viel Stärke und ist daher nicht konform. Also machte ich wieder eine Ausnahme…. der erste Tag fing eben schon gut an!

Der zweite Tag

… war schon viel besser! Ich bin 15 Minuten früher aufgestanden als sonst und habe mir Omelette mit Linsengemüse und Tomaten gemacht. Sau lecker!

(werde bald noch ne Rezepteseite schreiben und das Rezept verlinken;-))

Von 8 Uhr bis 13 Uhr war ich pappsatt. Ich war begeistert! Kein Völlegefühl und kein Magenknurren. In der Mittagspause gab’s dann kaltes Chili – diesmal ohne Mais. Die ersten Kommilitonen waren neidisch auf mein Essen, was mich definitiv bestärkte. Ich war richtig gut gelaunt und super dabei in der Vorlesung…. bis dann Nachmittags die Kopfschmerzen einsetzten. Mir war schlecht und schwindlig und ich fühlte lauter Stiche in meinem Kopf. Ich musste sogar nach Hause gehen. In der Community wurde mir gesagt, dass es die Zuckerentzugserscheinungen seien. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals nach Zucker süchtig war. Jetzt wusste ich es. Ich aß zuhause eine Hand voll Nüsse, trank nen halben Liter und schlief bis zum nächsten Morgen. Da ging es mir wieder ein bisschen besser. Die restlichen Beschwerden hatte ich mit genug Wasser und Hülsenfrüchten bekämpft, wie es mir in der Community empfohlen wurde.

Der erste Loadday

… war sagenhaft! Weil ich Sonntags meinen Loadday habe, habe ich schon am Tag vorher fleißig eingekauft. Ich hatte mir schon die ganze Woche über Gedanken gemacht was ich alles essen wollte. Ich kaufte mir Schokolade, Fleisch für Schnitzel und Pudding!

Direkt nach dem Aufstehen und dem ersten Toilettengang kam dann die Stunde der Wahrheit. Ich hatte meine Waage extra mit zu meinem Freund genommen.

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Bodychange Erfolgstool: Ergebnis nach einer Woche

Ein hammer Ergebnis! Das erste Paar Schuhe war gesichert! Sogar mein Freund war verblüfft! Ich schob mir direkt den ersten Schokoriegel rein und machte mich auf den Weg zum Frühstückstisch. Wecken, Brezeln, Marmelade, Nutella, Kaba, Orangensaft… alles stopfte ich in mich rein. Mittags gab es noch Schnitzel mit Spätzle und Soße. Nachmittags lag ich mit Bauchkrämpfen auf dem Sofa und musste ständig aufs Klo. So hatte ich mir den Tag nicht vorgestellt! Mein Körper hatte sich tatsächlich schon von der alten Ernährung entwöhnt! Verrückt!

Hier gehts weiter: Review: Erfahrungen mit Bodychange – “I make you Sexy” im Selbsttest | Part 2

 

Kritik, Fragen und Anregungen dürfen gerne als Kommentar hinterlassen werden 🙂

 

 

 

Veröffentlicht von

Ich bin Lisa, 22 Jahre jung und beruflich in der IT tätig. Auf LisasBunteWelt erzähle ich euch etwas über meine Ernährungsumstellung, schreibe euch leckere Rezepte nieder und informiere euch über Sport und Gesundheit. Außerdem teste ich hin und wieder interessante Produkte für euch und bewerte diese ehrlich und objektiv.

15 thoughts on “Review: Erfahrungen mit Bodychange – „I make you Sexy“ im Selbsttest | Part 1

      1. Ich lese sehr gerne deine Berichte. Auch in der Com hab ich gerne deinen Rat angenommen.. bin jetzt nicht mehr angemeldet – werde ab Februar aber noch mal ne Runde drehen… 😉
        Ich schaffe es nicht, IMMER konform zu leben. Aber ich halte mein Gewicht seit Mitte November 😉

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  1. Hello

    Kurze Frage dummerweise habe ich heute angefangen mit der BCW , aber wann hab ich den die Loadtage? Irgendwie sehe ich das nicht..oder hab es versifft…

    Ich würde gerne meine Ladetag auf Samstag verschieben jedoch hab ich jetzt am donnerstag angefangen.. meinst du das geht?

    Jedenfalls dachte ich das man 2 wochen hardcore ohne Ladetage durchzieht… kannst du mich aufklären?

    LG

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    1. Hallo,
      Den ersten LD machst du nach mindestens 6 konformen Tagen. Wenn du den LD an einem Samstag haben willst, dann zeigst du es am besten bis Samstag in einer Woche durch. Das sollte auch machbar sein, sie ja keine ganzen 2 Wochen die du ausharren musst. 🙂 Danach bleibt der LD immer am gleichen Tag. Viel Erfolg! LG. Lisa

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    1. Hey, hast du das Programm gekauft oder nur ne Packung Shake? Der Shake gilt eigentlich nur als Ersatz und du solltest dich erst mit der Ernährung selbst beschäftigen. 3-4 ordentliche Mahlzeiten im Abstand von 3-4 Stunden. Tierisches Protein, Hülsenfrüchte und Gemüse sollten auf den Teller. Viel trinken, ausgewogen satt essen.

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  2. „Zunächst schaute ich mir sämtliche Videos an, welche mir zur Verfügung gestellt wurden. Detlef D. Soost war mir bis dahin sehr unsympathisch. Aber schnell merkte ich, dass er eigentlich Recht mit dem hatte, was er sagte. Auch wenn ich bis heute nicht glaube, dass er seinen Erfolg dem Programm ganz alleine zu verdanken hat;-)“

    Du weißt gar nicht wie Recht du hast – hier klingen seine „Ernährungs-Empfehlungen“ noch ganz anders

    http://www.fitforfun.de/workout/starworkout/flacher-bauch-teil-3-endspurt-zum-sixpack_aid_9334.html

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