Mein Abnehmtagebuch | Kapitel 7: Sport

Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Produkte, welche ich toll finde und selbst gekauft habe. Dies muss ich aus rechtlichen Gründen erwähnen. 

Sport ist meiner Meinung nach unerlässlich beim Abnehmen und daher möchte ich dieses Kapitel meines Abnehmtagebuches dem Sport widmen. Durch das Abnehmen habe ich vor etwa 3 Jahren wieder meine Liebe für den Sport entfacht. Der Sport hat dafür gesorgt, dass die Haut nach dem Abnehmen trotzdem noch straff und gut ausschaut.

Sport ist für mich zu einem Lebensinhalt geworden, der mich motiviert, ausgleicht und formt.

Wenn ich etwas anpacke, versuche ich auch immer 100% zu geben. Inzwischen. Früher war das noch anders. Früher habe alles irgendwie so halblebig gemacht. Alles angefangen und nichts so richtig durchgezogen. Beim Abnehmen, beim Sport, in der Schule,… – irgendwann ging mir immer die Puste aus. Ich möchte behaupten, dass der Sport mich deutlich zäher gemacht hat und ich gelernt habe durchzuhalten.

Was ist Sport für mich?

Vor 3 Jahren habe ich also wieder mit dem Sport angefangen. Langsam. Zwei mal die Woche habe ich vor dem Fernsehr ein Workout gemacht. Einige Wochen später habe ich „versucht“ hin und wieder ins Fitnessstudio zu gehen. Einige Monate später habe ich wieder mit dem Fußball spielen angefangen und bin hin und wieder joggen gegangen.

Davon ist quasi nichts mehr geblieben. Mit 16 hatte ich einen Unfall und seitdem habe ich ein kaputtes Knie. Das Fußball spielen musste ich also wieder aufhören und joggen gehe ich auch nicht mehr. Stattdessen habe ich mich in den Kraftsport hinein gesteigert. Letztes Jahr war ich 3-4 mal die Woche im Fitnessstudio. Mindestens. Mein ganzes Herzblut habe ich da rein gesteckt und es hat mir auch sehr gut getan. Folgendes Bild stammt aus dieser Zeit. (Fotograf: Jon’s Photographics)

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Doch dieses Jahr kam alles anders. Ich habe meine 100% ins Mountainbiken investiert und das Fitnessstudio links liegen gelassen. Ich bin dieses Jahr über 5500km mit dem Mountainbike gefahren, habe an 7 Wettkämpfen teilgenommen und bin 6 mal davon auf dem Treppchen gelandet.

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Full day of Wettkampf | Mountainbike Cross Country

Was für Sport mache ich während dem Abnehmen?

Ich mache natürlich weiterhin Sport nach Plan. Mein Fahrrad und ich haben noch große Ziele und um diese zu erreichen, halte ich mich weiterhin an meinen Trainingsplan. Ich sitze mindestens 2 mal die Woche auf dem Mountainbike. Oft aber auch 4 oder 5 mal – je nach Wetter. Mindestens 2 Mal die Woche trainiere ich meine Grundlagen auf dem Rad mit etwa 70-75% meines Maximalpulses. Klassisches Ausdauertraining für mindestens 2 Stunden pro Einheit. Dazu kommen noch härtere Trainingseinheiten – Technik, Kraft und Wettkampfsimulationen. Falls dich mein Mountainbike Training interessiert, schreibe ich gerne auch einen Artikel, welches Radtraining dich zum Erfolg führt.

Seit 3 Wochen gehe ich auch wieder einmal die Woche ins Fitnessstudio. Allerdings trainiere ich anders als früher. Anstatt Kraft, steht jetzt Kraftausdauer auf dem Plan. Wo ich früher 8-12 Wiederholungen mit 3-4 Sätzen pro Übung ausgekostet habe, springe ich nun wie ein angebranntes Huhn durchs Studio. 20 Wiederholungen, 2 Sätze und viele Übungen im Verbund.

Mein Fahrradtraining inkludiert natürlich auch ein gewisses Krafttraining – allerdings gilt das eben nicht für alle Körperpartien. Darum habe ich mich wieder aufgerafft und mich ins Fitnessstudio geschleppt. Ehrlich gesagt macht es mir auch wieder sehr Spaß. Es ist ein anderes Training, keine Frage. Aber es ist auch ein effektives Training.

Beim Abnehmen sind Krafttraining und Ausdauertraining zwei sehr wichtige Komponenten. Mit dem Ausdauertraining steigerst du die Fettverbrennung und mit dem Krafttraining erhälst du deine Muskeln. Ja – ich hätte wohl schon viel früher wieder mit dem Krafttraining anfangen sollen, aber ich hatte anderes im Kopf. Mein Kopf war nur noch mit Fahrrädern gefüllt.

Folgend siehst du, wie oft ich die letzten Wochen Sport gemacht habe. Meine sportlichen Aktivitäten habe ich alle mit meinem Fitbit Fitnessarmband* aufgezeichnet.

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Sport ist für mich inzwischen wirklich das kleinste Hindernis am Abnehmen, denn ich tue das mit dem Sport sehr gerne. Ich habe etwas gefunden, bei dem ich total aufblühe.

Natürlich betiteln einige mein Sportverhalten als „nicht normal“. Aber hey, mir tut es gut und dann kann es gar nicht so falsch sein. Jeder Mensch hat Hobbys und dieses Hobby erfüllt mich voll und ganz – genau so wie mein Blog. 🙂

Was macht mein Gewicht?

Ja, diese Frage würde ich auch gerne beantworten. Ich will ehrlich zu dir sein: Heute morgen habe ich vergessen mich zu wiegen. Gestern Abend habe ich mir noch einen großen Haufen Nudeln reingeschaufelt, weil heute wieder ein Wettkampf anstand. Spontan bin ich dann noch mit einer Freundin weggegangen, habe ein Radler getrunken und 2 Kekse gegessen. Doch was viel schlimmer ist – ich bin später als geplant ins Bett gekommen. Nach nur 4 Stunden Schlaf hatte ich heute morgen doch anderes im Kopf als meine Waage. Mein Fokus lag darauf, alles für den Wettkampf zu packen und diesen nicht zu verpassen. Das habe ich auch geschafft. Letztendlich habe ich sogar den zweiten Platz in meiner Altersklasse und den vierten Platz aller Frauen erreicht.

Aber wahrscheinlich habe ich auch zugenommen. Ziemlich sicher sogar. Gestern Morgen auf der Waage habe ich noch exakt so viel gewogen wie letzten Sonntag. Doch die schnellen Kohlenhydrate, das Radler und der wenige Schlaf haben meinem Gewicht sicher nicht gut getan. Viel Fett werde ich deswegen aber sicher nicht angefressen haben. Da bin ich mir sicher. Und die Wassereinlagerungen verschwinden auch schnell wieder.

Darum überspringe ich diesen Wiegetag und bin gespannt, was die nächste Woche so mit sich bringt. Nächsten Sonntag habe ich wieder einen Wettkampf und bis dahin wollte ich eigentlich die 57 vorne dran stehen haben.

Wenn du wissen willst, ob ich mein Ziel erreiche, solltest du unbedingt nächste Woche wieder auf meinem Blog vorbei schauen. 🙂

 

Bis bald,

deine Lisa.

 

*(Affiliatelink)

Verfasst von

Ich bin Lisa, 23 Jahre jung. Softwareentwicklerin, Hobbyköchin, Fitnessfreak und doch irgendwie ein speziell normales Mädchen. Auf LisasBunteWelt erzähle ich euch etwas über meine Ernährungsumstellung, schreibe euch leckere Rezepte nieder und informiere euch über Sport und Gesundheit. Außerdem teste ich hin und wieder interessante Produkte für euch und bewerte diese ehrlich und objektiv.

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