Slow Carb Rezept | Selbstgemachte, zuckerfreie Mayonnaise

Abnehmen und dabei Mayo löffeln? Das geht. Gesund essen, aber dabei die Karottensticks in Mayo dippen? Auch das geht. Natürlich sollte jedem bewusst sein, dass ständig Mayo pur löffeln nicht ganz so gesund ist. Aber die Zutaten an für sich, sind definitiv als gesund zu bezeichnen.

Die Zutaten

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Warum Rapsöl?

Ich nehme für die Mayonnaise Rapsöl, weil es sehr geschmacksneutral ist. Es besitzt viele ungesättigten Fettsäuren (unter anderem Omega 3 und Omega 6) und ist sehr cholesterinarm. Natürlich haben andere Öle auch Vorteile und lassen sich (fast) genau so gut zu Mayonnaise verarbeiten. Mir hat die Version mit dem Rapsöl bisher am besten geschmeckt. 🙂

Die Zubereitung

Ich habe es wirklich schon oft versucht Mayonnaise selbst zu machen. Leider bin ich oft daran gescheitert. Meist war das Ergebnis eine nicht ganz so lecker riechende, fettige Sauce. Ich habe es mit dem Schneebesen, dem Pürierstab und dem Turbochef von Tupperware probiert. Hat alles nix geholfen. Vielleicht gibt es aber andere Menschen, bei denen es mit diesen Methoden gut klappt. 😉

Was die selbstgemachte Mayonnaise meiner Erfahrung nach gar nicht mag ist:

  • Zu schnelles Rühren
  • Zu langsames Rühren
  • Ungleichmäßiges Rühren
  • Alle Zutaten auf einmal reinkippen

Falls du andere Erfahrungen gemacht hast, so lass es mich wissen.

Mit dieser Methode hat es bei mir auf jeden Fall wunderbar funktioniert:

Du nimmst einen ganz normalen Mixxer oder etwas vergleichbares. Ich habe zum Beispiel den falschen Thermomix von Lidl – den Monsieur Cuisine. Du gibst alle Zutaten bis auf das Öl in den Behälter und schaltest den Mixxer auf Stufe im mittleren Bereich. Ich habe Stufe 4 (die höchste Stufe wäre 10) eingestellt und die Maschine 4 Minuten lang arbeiten lassen. Während der 4 Minuten habe ich immer wieder ganz langsam etwas von dem Öl dazu gegeben. Wie das Ergebnis nach den 4 Minuten aussah, kannst du auf folgendem Bild sehen:

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Die Mayonnaise lässt sich im Kühlschrank ohne Probleme ein paar Tage aufbewahren. Und wenn sie alle ist, kannst du auch in kürzester Zeit wieder neue zubereiten. 😉

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Auf dem Bild siehst du übrigens Lizza-Teigplatten, welche ich als Knäckebrot-Ersatz verwende.

Wenn es nicht beim ersten Mal klappt?

…bitte nicht verzweifeln 🙂 Vielleicht gibt es ja etwas, was du optimieren kannst, um so das Glücksspiel „Mayo machen“ für dich zu entscheiden.

  • Versuche alle Zutaten auf Zimmertemperatur zu bringen.
  • Schau, dass du das Öl wirklich langsam hinzugibst.
  • Probiere andere Geschwindigkeiten beim Rühren aus.
  • Rührst du schön gleichmäßig?
  • Probiere ein anderes Öl aus.

 

Viel Erfolg 🙂

 

Verfasst von

Ich bin Lisa, 25 Jahre jung und hauptberuflich als Softwareentwicklerin tätig. In meiner Freizeit fahre ich gerne Mountainbike, mache etwas Kraftsport und koche gerne. Auf LisasBunteWelt schreibe ich über meine Ernährungsumstellung, verrate dir leckere Rezepte und informiere dich über Sport und Gesundheit. Ich zeige dir meine Welt um uns beide zu inspirieren und motivieren.

6 Kommentare zu „Slow Carb Rezept | Selbstgemachte, zuckerfreie Mayonnaise

  1. Hab die Mayo auch ausprobiert, allerdings mit Olivenöl. Für meinen Geschmack viel zu bitter. Konsistenz ganz gut mit Hilfe vom ganz normalen Mixer. Danke fürs Rezept. Nehme nächstes Mal Rapsöl. LG

    1. Danke fürs Feedback. Der Vorteil an Rapsöl ist eben, dass es relativ geschmacksneutral ist und dann schmeckt die Mayo sicher auch deutlich besser! Viel Erfolg beim nächsten Versuch 🙂 Viele Grüße!

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